bermanneines sommertags erblickte in graz ein würmchen das licht der welt. schon nach kurzer zeit wurde es zu einem bücherwürmchen. es war ständig hungrig und niemals satt zu bekommen. es träumte und träumte und es staunte und staunte.

dann, als es ein richtiger bücherwurm geworden war, nahm es einen bleistift und schrieb kleine gedichte an leute, die sich nicht wehren konnten.

im grunde genommen ist das bis heute so geblieben: doch aus den kleinen gedichten sind erst kleine geschichten, dann größere und schließlich ganze romane geworden, es entstanden märchen und krimis, kindergeschichten und geschichten über das sterben und die liebe. und des bücherwurms metamorphose zum schreiberling dauert immer noch … wenngleich schon das eine oder andere geschlüpft ist …

veröffentlichungen in anthologien (herzwärts – geschichten zum verlieben und viechereien – tiere erzählen), gedichte in der literaturzeitschrift lichtungen, auch ein grazer literaturpreis, ein weiterer kleiner schritt …

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